Das Spielparadox!

Ich habe geträumt, so werde ich verkünden:
Ich war beim Judo und da hat der Meister dann gesagt:
„So wir teilen uns in 3 Gruppen ein. Die einen gehen an die Rechner und üben die neuen Salztechniken und die anderen gehen an die anderen Rechner und los!“
Wer was macht wurde nicht gesagt also macht jeder was er wollte. 2 haben sich immer rum geworfen und gekämpft. Sehr seltsam wie alle fanden, dabei waren wir doch zum Judo gegangen…

Dann war Judo zu Ende und ich saß noch am Rechner (ich bin ein sehr fleißiger Judoka wie es scheint).
Meister unterhielt sich mit einem Schüler, dass sie heute Abend noch Videospiele spielen wollen. Und da ich noch im Raum war fragten sie ob ich auch kommen wolle.
Ich willigte ein und fragte was denn gespielt wird. Ich bekam eine Antwort die ich nicht verstand (was auch wirklich im Judo so ist…).

Abends bin ich dann also mit Auto hin, es war noch hell. Das ist seltsam, da sich ja der Abend durch seine Abwesenheit von Licht auszeichnet.
Na ja ich ging also in das Haus. Es war etwas sehr karg eingerichtet.
Mal ein Schrank.
Mal ein Stuhl.
Alte vergilbte Tapete.
Keiner da…
Dann fand ich jemanden. Von weiter weg war dieser Jemand noch etwas verschwommen. Als ich näher dran war bemerkte ich, es war ein Polizeizombie… Mit Schlagknüppel! Ein Glück sah er mich nicht. Er bewegte sich eigentlich gar nicht.

Plötzlich bewegte er sich langsam auf mich zu. Ich rannte also weg. Aus einem Fenster. Ich erkannte: Ich war bereits in dem Spiel!

Also war alles nicht echt.
Draußen saßen ein paar Kinder auf Bänken. Sie waren alle gleich gekleidet. Trugen weinrot mit goldenen Rändern. Da ich wusste, dass in Videospielen alles zur Stoffpuppen sind, zog ich ihnen allen an den Haaren oder tritt sie umher. Alle schrieen natürlich, denn das hat das Spiel so programmiert.
Bis dann ein Mädchen immer wieder schrie:
„Wir sind keine Puppen wir sind echt!“
„Ach Quatsch! Ihr seid Puppen! Das ist ein Videospiel!“, lachte ich ihr entgegen und zog weiter an ihren Haaren.
„Nein! Wir sind keine! Sieh und genau an! Wir sind Menschen wie du!“
Und tatsächlich! Es waren keine Puppen die ich umher getreten habe es waren ganz gewöhnliche Jugendliche. Der kleine Junge der leblos im Zaun hing tat mir etwas Leid.
„Was soll das alles?“, fragte ich.
Ich ließ Ihre Haare los.
„Wir sind alle gefangene Videospieldarsteller.“
„Was soll das heißen „gefangene“?“, wollte ich wissen.
„Der böse König hält uns in einer Hogwards Imitation gefangen. Wir sollen Harry Potter spielen!“

Verdammt! Schauspieler in Videospielen?! Da erkante ich ihn.
„Hey! Du bist doch Ron oder?“
„Ja genau! Ich habe auch im Spiel „Sicher, sicher Herr Doktor!“ mitgespielt.“, freute er sich.

Ich stieg eine Mauer hoch und sah, dass der König mit Gefolgschaft anrückte. Die Mauer auf der ich stand war eher ein hoher Weg als eine Trennmauer. Ron meinte:
„Diese Mauer trennt uns von dem anderen Geschlecht.“
„Häh?“
Meine Verwunderung war berechtigt da ja diesseits der Mauer Jungen und Mädchen zu sehen waren, genau wie auf der anderen Seite, da rempelte mich ein anderer Junge an und sagte mit gläsernem Blick: „Auf der Mauer haben wir kein Geschlecht“, er drehte sich um und schlich dahin.

Ich rannte also weiter. Die Mauer war echt lang und fett. Ab und an waren Rampen zu sehen die die „Schüler“ von der Mauer führte. Kaum waren sie von der Mauer runter, hatten sie ihr „Geschlecht“ und gingen wieder normal. Auf der Mauer kam der König näher.
„Schnell“ verkleide dich als Harlekin!“, schrie Ron mir zu und ich fing das Kostüm.

Da Stand ich nun am Mauerrand … verkleidet … als Harlekin … Ich ahnte schlimmes.
„Wird schon!“, rief Ron und versteckte sich bei einem fetten Mauerzinnen. Dann kamen Ritter und stellten sich in einer Reihe neben mich. Zu meiner Rechten stand noch ein Harlekin. Der König kam heran. Er saß in einer offenen Kutsche oder so was ähnlichem.
„Du Ritter! Mach, dass der Harlekin mich belustigt.“
Der Ritter ging zu meinem Nachbarn und piekte ihn mit einem Bajonett in den Rücken. Der Harlekin taumelte nach vorn. Er musste nun lustig sein.
Er Tanzte etwas zaghaft und stolperte ab und an.
Der König war nicht gerade erheitert.
Aus dem Augenwinkel sah ich Ron wie er skeptisch und doch angstvoll Ahnend schaute.
„So wird das nichts! Harlekin!“, der Harlekin hörte auf und sah den König an.
„Harlekin! Mach, dass der andere Harlekin mich belustigt!“, der gebeutelte Harlekin ging auf mich zu. Währendessen sagte der König:
„Ritter! Mach, dass der erste Harlekin tot ist“
Ich schluckte…

Eine Reaktion zu “Das Spielparadox!”

  1. Jenny

    Is das geil! Wann fängst du eigentlich an, ein Buch zu schreiben??? Voll spannend deine Träume! Und zu dem Harlekin: Vielleicht willst du eigentlich gar nicht lustig sein oder zumindest nich auf deinen Humor reduziert werden..

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