Der Tanga

Ich träumte:
Ich war gerade in einem Kaufhaus unterwegs. Die Vorgeschichte ist etwas konfus, darum möchte ich sie nur kurz anreißen: Ich wurde in Holzschuhen und Pfeil und Bogen aus meinem Dorf geschickt um etwas zu suchen. Doch die Holzschuhe waren unbequem und ich ging in das Kaufhaus. Dort kaufte ich mir dann richtige Klamotten. Nach einer kleinen Weile, die gar nicht so lang war, entdeckte ich in meiner Jackentasche einen Stringtanga. Also bin ich in die nächst beste Umkleide gewandert. Nein, nicht um ihn mir über den Popo zu streifen, sondern ich wollte ganz einfach wissen, ob der an einem Mädchen gut ausschaut.
In der ersten Umkleidekabine hatte ich auch gleich Glück. Natürlich haben sich alle darin erschrocken. Alle? Ja, es handelte sich hier um eine kleine Familienkombination. Tochter, Mutter und Oma. Die Tochter war so um die 16 – 17 Jahre alt. Also eine gute Kandidatin für den Tanga. Die Oma, in ihrer sehr überzeugenden beschützenden Rolle, schrie gleich: „Hau ab du Penner, du!“
Doch ich erklärte was ich vorhatte: „Halt! Nein! Ich bin kein Perverser oder so! Ganz ruhig! Ich habe hier diesen Tanga und möchte nur wissen ob der auch an einem Mädchen gut aussieht!“
„Oma, Oma hör mal auf, vielleicht sieht der Tanga ja wirklich gut an ihr aus.“, half mir die Mutter aus der Patsche. Das Mädchen schaute eher nur zu. Es handelte sich hierbei um eines der Sorte die man zwar auf den ersten Blick als zu „It“ titulieren würde, wohl aber doch eigentlich ganz nett ist. Ein schüchternes Mädchen einfach.
Nun war ich immerhin beruhigt und wollte den Tanga rauskramen. Da kramte auch die Oma in ihrer Handtasche. Sie hatte diesen entschlossenen Blick drauf, nicht sehr praktisch in meiner Situation.
„Sie werden doch wohl bitte kein Pfefferspray rauskramen, oder?“, fragte ich im versuch einen möglichst besänftigenden Tonfall anzuschlagen.
„Nein, nein. Keine Sorge!“, entgegnete mir die Oma.
Skeptisch, aber doch mit dem Wunsch nun endlich das Stückchen Stoff an der Tochter zu sehen, holte ich den Tanga nun doch raus.
Doch kaum hatte das kleine Stückchen Stoff meine Tasche verlassen, da holte auch die Oma ihr Pfefferspray raus. Verdammt! Ich ging sofort in eine ausweichende Abwehhaltung die daraus bestand mich zur Seite zu drehen und meine Linke Halsseite klein zu krampfen.

So weit so gut. Nur bin ich mitten in der Ausweichbewegung aufgewacht und habe mir gleich mal schön den Hals verkrampft. Das tat weh denn ich lag nun sehr unbequem im Bett. Doch alles ging gut und es blieb keine Verspannung.

Der Traum spiegelte ein modernes Verhaltensmuster wieder. Omas sind misstrauisch wenn jemand ihre Enkelin in Unterwäsche sehen will XD
Was aber viel interessanter war, war, dass meine wahren Absichten tatsächlich nur die waren, etwas schönes zu sehen und dabei keinerlei sexuelle Hintergedanken am Werke waren. Da sieht man mal, dass diese Schwanzgesteuertheit manchmal vielleicht doch nur von anderen hineininterpretiert wird…

5 Reaktionen zu “Der Tanga”

  1. Der Affe

    “Was aber viel interessanter war”

    Haha, du meinst wohl eher “Was aber viel merkwürdiger war”

  2. Huck

    Eines habe ich nicht verstanden, wieso wollte Tom wissen wie der Tanga an einem Mädchen aussieht?
    ist es nicht der Sinn eines Tangas, dass man ihn nach dem ankleiden NICHT mehr sieht??

  3. muh

    wenn das so wäre - wäre jegliche unterwäsche grau und hässlich

  4. admin

    Ich glaube, Ludi meinte, das man dann halt eben keinen Stoff sieht (das er halt in den Arsch rutscht) und nicht, dass man ihn durch die Hose nicht mehr sieht XD

  5. muh

    ;P ja und?

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